Ultraschall-Knochendichtemessung

Densitometria ossea ultrasonica
Software per la densitometria ossea

Ultraschall-Knochendichtemessung

Die Knochendichtemessung ist eine Diagnose-Technik zur Feststellung der Mineraldichte der Knochen, d.h. die in unserem Skelett enthaltene Menge von Mineralen. Dies ist besonders hilfreich bei der Diagnose und Überwachung der Osteoporose.

Aus diesem Grund wird die Dichtemessung derzeit als "goldener Standard" für die instrumentelle Diagnose der Osteoporose betrachtet und ist ein wichtiges Prognose-Instrument für die Gefahr von Frakturen.

Die von 4Prevent angewandte Methode ist die quantitative Ultraschallmessung zur Bewertung der Knochendichte an der Ferse.

Die Methode basiert auf der Strahlung von Hochfrequenzwellen durch die mineralisierte Matrix des Fersenknochens und dient zur Unterstützung der Diagnostik der Osteoporose und zur Bestimmung des Frakturrisikos.

WARUM ULTRASCHALL-METHODE

Die Parameter der Ultraschallanalyse sind ebenso zuverlässige Indikatoren für die Widerstandsfähigkeit der Knochen wie die herkömmliche BMD-Technik (Bone Mineral Density) mit der DXA-Methode (Dual X-ray Absorptiometry).

Dabei ist zu erwähnen, dass die DXA-Methode in jedem Fall eine Untersuchung ist, die eine beschränkte, jedoch nicht zu vernachlässigende Einwirkung von ionisierenden Strahlungen (Röntgenstrahlung) mit sich bringt und es aus diesem Grund vorgezogen wird, sie nicht für das Screening zu verwenden.

DIE ULTRASCHALLMESSUNG WIRD AN DER FERSE VORGENOMMEN

Studien haben erwiesen, dass auch die Messung an der Ferse eine Prognose des Risikos von Oberschenkel-, Wirbel- und anderen Frakturen gestattet, die ebenso exakt ist, wie die DXA-Analyse der Wirbel, Lendenwirbel oder Oberschenkelknochen.

Dieses Knochensegment bietet flache, parallele Medial- und Seitenflächen und ist für die Instrumente leicht zugänglich.

Obgleich es sich um einen peripheren Knochen handelt, reagiert der Fersenknochen empfindlich auf physiologische, pathologische oder arzneimittelbedingte Veränderungen und spiegelt daher den systemischen Knochenstoffwechsel wider, so dass er erfolgreich zur Prognose von durch Osteoporose bedingten Frakturen herangezogen werden kann, insbesondere Frakturen im Hüftenbereich.

Die ULTRASCHALL- KNOCHENDICHTEMESSUNG ist also ein nicht invasives, von schädlichen Strahlungen freies, rasch auszuführendes System für die zuverlässige Prognose des Frakturrisikos.

WER SOLLTE SICH EINER KNOCHENDICHTEMESSUNG UNTERZIEHEN?

Die Knochendichtemessung ist besonders dann angezeigt, wenn bedeutende Risikofaktoren für Osteoporose bestehen, die sich unter folgenden Klinischen Umständen konkretisieren:

  • Frauen im Alter > 65 Jahre, die seit mindestens zehn Jahren in der Menopause sind (einige Leitlinien empfehlen eine Knochendichtemessung auch Männern über 70 Jahren);
  • Frühmanifeste Menopause (< 45 Jahre) und chirurgische Menopause (chirurgische Entfernung der Eierstöcke im fruchtbaren Alter);
  • CaUrsachen von Östrogenmangel (Primär-Hypogonadismus oder Sekundar- Amenorrhoe, die seit über einem Jahr anhält);
  • Konstitutionelle Faktoren, die eine Veranlagung zur Osteoporose darstellen (hochgewachsene, schlanke Frauen vor und nach der Menopause mit Body Mass Index <19 Kg/m², die wenig Bewegung haben und daher eine mäßige Muskelmasse aufweisen);
  • Schwerwiegende Ernährungsmängel (unzureichende Zufuhr von Kalzium und Vitamin D);
  • Symptome, die auf das Bestehen von Osteoporose schließen lassen: Reduzierung der Körpergröße um mehr als 3 cm, Krümmung der Wirbelsäule oder Frakturen auch bei geringfügigen Unfällen;
  • Kürzliche oder bevorstehende, langfristige Behandlung mit hoch dosiertem Kortison oder anderen, die Knochen belastenden Pharmaka (beispielsweise Antiepileptika, Methotrexat, immunsuppressive Therapien nach Transplantationen);
  • Vorausgegangene Frakturen, die nicht durch schwere Traumen entstanden sind;
  • Erkrankungen, die die Demineralisierung der Knochen begünstigen (Hypercortisolismus/Cushing-Syndrom, Schilddrüsenüberfunktion, Niereninsuffizienz, Hyperparathyreoidismus/HPT);
  • Starke familiäre Veranlagung zur Osteoporose;
  • Falsche Ernährungsgewohnheiten, mehr als 20 Zigaretten pro Tag, Alkoholmissbrauch.

Die Untersuchung in der Apotheke mit sofortigem Befund gestattet eine frühzeitige Diagnose der Osteoporose, so es dem Patienten möglich ist, bei osteoporotischem Frakturrisiko eine geeignete Therapie einzuleiten, mit entsprechender Änderung der Lebensweise, gezielter körperlicher Betätigung und spezifischer Diät.

Osso sano ed osso con osteoporosi

Der Apotheker ist somit in der Lage, Ratschläge zu geben, den Patienten gegebenenfalls zwecks eventueller pharmakologischer Therapie an einen Facharzt zu verweisen oder die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln auf der Basis von Vitamin C und Kalzium zu empfehlen.

Auf der Website des italienischen Gesundheitsministeriums finden Sie komplette Unterlagen bezüglich der verschiedenen Dichtemessungstechniken. Insbesondere auf den Seiten 17-30 des Dokuments Tecniche, principi fisici, apparecchiature Techniken, physikalische Grundlagen, Geräte) wird die Zuverlässigkeit der Ultraschall-Knochendichtemessung bestätigt und mit den Ergebnissen gleichgestellt, die sich mit den herkömmlichen Röntgen-Technologien erzielen lassen